Clubtreffen 21.09.2020

52. Clubtreffen

des Hayek-Clubs Frankfurt am Main

in Kooperation mit Students for Liberty

 

Montag, 21. September 2020

 

Prof. Dr. Werner Plumpe

Historisches Seminar der Goethe-Universität Frankfurt am Main,
Lehrstuhl für Wirtschafts- und Sozialgeschichte

 

Vorstellung seines Buches:

„Das kalte Herz. Kapitalismus: Die Geschichte einer andauernden Revolution.“

Herr Prof. Plumpe (65) studierte von 1973 bis 1980 Geschichte und Wirtschaftswissenschaften an der Ruhr-Universität Bochum. Von 1980 bis 1987 war er dort als wissenschaftlicher Mitarbeiter beschäftigt. 1985 wurde er in Bochum promoviert. 1994 erfolgte dort seine Habilitation. Herr Prof. Plumpe lehrte von 1997 bis 1999 als Vertretungsprofessor für Wirtschafts- und Sozialgeschichte an der Goethe-Universität Frankfurt. Er hatte 1998 eine Gastprofessur an der Keiō-Universität in Tokio inne.

Seit 1999 lehrt Herr Prof. Plumpe als ordentlicher Professor Wirtschafts- und Sozialgeschichte in Frankfurt. Seine Forschungsschwerpunkte sind die Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Neuzeit, die Unternehmens- und Industriegeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts, die Geschichte der industriellen Beziehungen sowie die Geschichte des ökonomischen Denkens und der ökonomischen Theorien. Ihm wurde 2014 der Ludwig-Erhard-Preis für Wirtschaftspublizistik verliehen.

In der Buchankündigung des Verlags heißt es:
„Macht der Kapitalismus wenige reich und viele arm – oder immer mehr immer weniger arm? Nicht erst seit der Finanzkrise ist es wieder üblich geworden, den Kapitalismus für fast alle Übel der Welt verantwortlich zu machen. Dem setzt der renommierte Wirtschaftshistoriker Werner Plumpe die Geschichte des Kapitalismus entgegen, die zeigt, wie viele Probleme die kapitalistische Marktwirtschaft gelöst hat – und nur diese. Denn «der» Kapitalismus ist kein System, sondern eine Art der Wirtschaft, bei der der Konsum im Mittelpunkt steht – und zwar der Konsum gerade der wenig vermögenden Menschen, die jahrhundertelang ihrem Schicksal überlassen waren. Nur so ist die ökonomisch erfolgreiche Massenproduktion möglich. Das hat früh Kritik auf sich gezogen, aber Plumpe zeigt, wie die kapitalistische Art des Wirtschaftens darauf reagiert hat, sich immer wieder wandelt. Der Kapitalismus ist folgenreich wie wenige andere Ideen, und wir entkommen ihm nicht, nicht mal in der Verweigerung. Ihm liegt weder ein böser Wesenskern zugrunde, noch ist er die Summe missliebiger Begleiterscheinungen unseres Gesellschaftssystems. Plumpe zeigt den Kapitalismus als immerwährende Revolution – als eine Bewegung ständiger Innovation und Neuerung, die so gut oder schlecht ist, wie wir sie gestalten. Der Kapitalismus ist und war schon immer das, was wir aus ihm machen.“

Corona-bedingt müssen wir die Teilnehmerzahl auf rund 40 Personen beschränken. Die Veranstaltung findet wie immer im Speisesaal der Villa Bonn statt. Dort am Tisch ist eine Mund-Nasen-Bedeckung nicht mehr vorgeschrieben. Der Speisesaal ist groß genug, so dass Abstandsregeln eingehalten werden können.

19:00

19:30

19:40

19:45

20:30

21:00

22:00

Eintreffen der Gäste – Sektempfang auf der Terrasse

Begrüßung Dr. Clemens Christmann

Einführung Juan De Dios Estevez

Vortrag Prof. Dr. Werner Pumpe

Abendessen

Diskussion

Ende

Villa Bonn
Frankfurter Gesellschaft für Handel, Industrie und Wissenschaft
Siesmayerstraße 12, 60323 Frankfurt
Parken im Hof der Villa Bonn
oder im Parkhaus Palmengarten, Siesmayerstraße 61
U6 / U7 Westend